14.01.2008
Splittwerk Weisenburger in Betrieb
Beide Voraussetzungen sind nach Ansicht des Seniorchefs des Traditionsunternehmens am Standort Neuburg erfüllt. Seit Oktober 2007 dauerten die Bauarbeiten der österreichischen Maschinenbaufirma SBM an, die in den vergangenen Tagen mit der Inbetriebnahme der Brech- und Siebanlagen des neu gebauten Splittwerks ihren Abschluss fanden. Neben den bisherigen Produkten sind ab sofort Kiesedelsplitte in den unterschiedlichen Korngrößen verfügbar. Verwendung finden die hergestellten Materialien überwiegend im Straßenbau, etwa als Zuschlagsstoff in den Asphaltmischanlagen oder als Abstreusplitt in der Deckschicht eines Straßenbelags. Aber auch für den Garten- und Landschaftsbau sind die Produkte von Bedeutung, so sind zum Beispiel in der neuen Norm der TL Pflaster, die beim Pflaster- und Wegebau eine Rolle spielt, strenge Norm-Werte für den Unterbau, das sogenannte Bettungsmaterial definiert. Bestimmte Voraussetzungen, wie die Frostunempfindlichkeit und erhöhte Wasserdurchlässigkeit erfüllen nur wenige Materialien.
„Hierzu gehört unser Moräne-Edelsplitt als Premiumprodukt“, berichtet Weisenburger stolz „und wenn man berücksichtigt, dass der Bauunternehmer nach dem neuen Gesetz die Haftung für die gesamte Ausführung eines Bauwerks zu übernehmen hat, wird ein Umdenken über die Verwendung von Billigprodukten hin zu Qualitätsmaterialien auf Baustellen einsetzen.“ Weisenburger sieht sich daher für die Zukunft gut aufgestellt und verweist auf einen weiteren Trumpf, „wir sind hier im Südwesten eines der wenigen Kieswerke, die ihre Sande, Kiese und Splitte direkt in Bahnwaggons verladen und damit auch umweltfreundlich über große Entfernungen zu ihren Kunden bringen können.“
Sand- und Kieswerk Weisenburger in Neuburg / Pfalz





